In letzter Zeit erfreut sich das Basenbad bei gesundheitsbewussten Menschen einer immer größeren Beliebtheit. Auch im Kosmetik- und Beautybereich rückt es stärker in den Fokus, da es den Alterungsprozess verlangsamen und wichtige Dienste für die Schönheit leisten soll.

Aber welche Prozesse finden dabei eigentlich statt? In diesem Artikel möchten wir das Basenbad genauer betrachten. Dafür erklären wir den Mechanismus der Übersäuerung, die Wirkungen und Vorteile von basischen Bädern und Tipps zu deren Anwendung.

Allgemein handelt es sich bei einem Basenbad um einen alkalischen Zusatz für die Badewanne, der den Säure-Basen-Haushalt im Körper aktiv beeinflusst. Dabei werden überschüssige Säuren über die Haut ausgeleitet und es findet eine intensive Reinigung statt. Als ideale Ergänzung zur reinigenden Wirkung des Basenbades enthält der Badezusatz wertvolle Mineralsalze für eine effektive Remineralisierung des Körpers.

Warum also nicht die angenehme Wirkung eines warmen Bades mit der wohltuenden Wirkung mineralischer Hautpflege verbinden? Das Basenbad kann problemlos zu Hause durchgeführt werden und das Produkt beim Fehlen einer Badewanne alternativ auch als Fußbad genutzt werden.

Übersäuerung und ihre Folgen

Ein wichtiges Thema, um die Bedeutung von Basenbädern in der heutigen Zeit zu verstehen, ist die Übersäuerung. Gerade in der modernen Industriegesellschaft ist die Ernährung oft nicht im Sinne einer gesunden Balance. Die meisten Menschen nehmen im Durchschnitt ca. drei Viertel säurebildende Lebensmittel zu sich und nur ein Viertel Basenbildner, wobei das richtige Verhältnis jedoch genau umgekehrt wäre.

Die Säuren haben verschiedene Ursprünge und deren Herkunft ist wichtig, um Prozesse und natürlichen Abläufe in unserem Körper zu verstehen. Hier sind einige Beispiele:

  • Stress, Angst oder Ärger (Salzsäure)
  • Fettes und Süßes (Essigsäure)
  • Fleisch (z. B. Harnsäure, Schwefelsäure oder Arachidonsäure)
  • Anstrengender Leistungssport (Milchsäure)
  • Einige Schmerzmittel (Acetylsalicylsäure)
  • Hinzu kommt oft ein erhöhter Konsum von Genussmitteln wie Softdrinks (z.B. Phosphorsäure in Cola), Kaffee (Gerbsäure), Alkohol (z.B. Weinsäure) und Zigaretten
  • Sogar Getreide- und Milchprodukte zählen zu den Säurebildern

Natürlich bedeutet das nicht, dass wir auf alle diese Dinge verzichten sollen. Lediglich auf das Verhältnis zu basenbildenden Lebensmitteln, wie frischem Obst, Gemüse und Kräutern, sollte beachtet werden.

Gerade die Auswirkungen von Ärger, Stress und Angst auf den Säure-Basen-Haushalt sind vielen Menschen nicht bewusst. Im Volksmund wird Ärger auch als „sauer sein“ bezeichnet, was die Vorgänge im Körper sehr gut beschreibt. Das digitale Zeitalter mit einem hohen Arbeitspensum und straffen Zeitplan führt zudem nicht selten zu Hektik und Stress. So können auch Menschen mit einer vermeintlich gesunden Ernährung an Übersäuerung leiden.

Hinzu kommt ein weiterer interessanter Aspekt zur bekannten Skala der pH-Werte: Sie ist so abgestuft, dass pro Wert die Stärke der Säure um den Faktor 10 zunimmt!

Gehen wir einmal von stillem Wasser aus, das einen neutralen pH-Wert von 7 hat. Bier und Wein haben einen pH-Wert von etwa 4 und sind somit 1.000x saurer als klares Wasser. Sie erinnern sich bestimmt noch daran, dass wir durch Stress, Angst und Ärger Salzsäure ausschütten. Eine 0,35%ige Salzsäure (pH-Wert: 1) ist 1.000x saurer als Wein und 1.000.000x saurer als Leitungswasser.

Da ein ausgeglichener Säure-Basenhaushalt den gesamten Ablauf der Stoffwechselprozesse beeinflusst, ist er von großer Bedeutung für die Gesundheit. Mit chronischer Übersäuerung (sogenannter Azidose) werden mittlerweile viele Krankheitserscheinungen in Verbindung gebracht. Unter anderem zählen dazu Rheuma, Cellulite, Osteoporose, Antriebslosigkeit, Unwohlsein, Kopfschmerzen oder verfrühte Alterungsprozesse des Körpers.

Die Wirkung des basischen Bades

Ist nun der Säure-Basen-Haushalt einmal aus seiner Balance gekommen, kann unser Körper die sauren Schadstoffe nicht mehr allein abbauen. Stattdessen werden diese gespeichert, wobei der Großteil in der Unterhaut eingelagert wird. Das wiederum hat negative Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit Vitalität.

Bei basischen Bädern kommt es zu einem biochemischen Vorgang, der die Entgiftung des Körpers – durch die Abgabe dieser Schadstoffe in das basische Wasser – wirksam unterstützt.

Da das Badewasser einen basischen, jedoch die Schad- und Giftstoffe einen sauren pH-Wert haben, entsteht ein sogenannter osmotischer Druck (Pflanzen benutzen Osmose beispielsweis, um Wasser zu transportieren). Aufgrund der Differenz der pH-Werte entwickelt das Wasser eine Sogwirkung, mit der es die Säuren aus der Haut zieht. Am besten funktioniert dies mit einem pH-Wert von über 8,5. Durch die Mineralsalze werden die Säuren aus dem Körper neutralisiert und gebunden, so dass sie vom Körper ausgeschieden werden können. Nicht selten wird das vorher klare Badewasser durch diese Reaktion etwas grauer und schlieriger oder es entstehen Absätze an der Badewanne. Folglich sind Basenbäder ein natürlicher und ganzheitlicher Ansatz gegen eine Übersäuerung des Körpers. Die Haut ist ein Ausscheidungsorgan, machen Sie sich das zunutze!

Darüber hinaus gibt es noch weitere Vorteile. Die Haut wird porentief gereinigt und die Selbstfettung und Durchblutung werden angeregt. Die Haut fühlt sich nach einem Basenbad allgemein straffer, frischer und entspannt an. Auch Verspannungen sowie Muskel-, Gelenk- und Unterleibsschmerzen können nachlassen. Hinzu kommt, dass sich auch Keime und Pilze im basischen Milieu sehr unwohl fühlen. Beispielsweise kann Cellulite nicht nur vorgebeugt, sondern auch gelindert werden.

Schon in den alten Hochkulturen der Antike wusste man um die heilende und pflegende Wirkung von basischen Bädern. In Badehäusern und natürlichen Solequellen regenerierten sich die Römer, Perser, Ägypter und Griechen. Aber auch ohne Beschwerden ist das basische Bad eine optimale Ergänzung zu Ihrer vermutlich ohnehin gesunden Lebensweise.

Bereits in der Schwangerschaft liegt das Baby etwa neun Monate lang im basischen Fruchtwasser. Da das Ausbleiben der Periode die natürliche Entgiftung des weiblichen Körpers einschränkt, ist übrigens auch hier das Basenbad eine wunderbare Ergänzung.

Über Morbert ProbasM

Moebert probas wurde 2004 in Schleswig-Holstein erfunden und hergestellt. Es ist ein flüssiger, basischer Mineralbadezusatz für Voll- und Fußbäder. Im Unterschied zu herkömmlichen Basenpulvern tritt die Wirkung schon nach einigen Minuten ein. Die empfohlene Badezeit beträgt 20-45 Minuten, womit es auch für eine alltägliche Anwendung hervorragend geeignet ist. Bei herkömmlichen Basen-Pulverbädern setzt der Prozess häufig erst nach über einer Stunde ein.

Neben dem ideal eingestellten pH-Wert sind auch zahlreiche Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium, Kupfer, Eisen, Zink, Selen, Mangan enthalten. Außerdem sind hochwertige Kräuterextrakte aus Kastanie, Rosmarin, Thymian, Tanne, Arnika, Teebaumöl und Aloe Vera beigesetzt, die unter anderem antibakteriell und regenerierend wirken. Aufgrund der vielen Vorteile und hohen Produktqualität ist es das einzige externe Produkt, das wir in unserem NovaVitalis Shop anbieten und empfehlen.

Wie schnell und effektiv Moebert probas wirkt, zeigen uns auch vorliegende Testprotokolle (AVAConsultin). Über sechs Wochen verteilt wurden 4 Vollbäder und ein 1 Fußbad (im Schnitt etwa 40min) gemacht. Eine mittlere Übersäuerung in Höhe von 54% wurde zu einer leichten Übersäuerung in Höhe von 8%. Dabei verschwand der Anteil der chronischen Übersäuerung komplett und lediglich die 8% akute Übersäuerung durch das Training konnten gemessen werden. Die Trainingseffektivität und die Energiereserven erhöhten sich dementsprechend.

Tipps zur Anwendung:

Vor dem Basenbad:

  • Es empfiehlt sich eine Stunde vor dem Basenbad bis eine Stunde danach keine Kosmetik- oder Pflegeprodukte zu benutzen.
  • Legen Sie sich einen Peeling-Schwamm, etwas zur Unterhaltung und ein basisches Getränk (zum Beispiel Wasser mit frischer Zitrone) griffbereit

In der Badewanne:

  • Achten sie darauf, dass möglichst viel Hautfläche vom basischen Badewasser bedeckt ist. Nicht abgedeckte Bereiche können regelmäßig mit einem getränkten Handtuch befeuchtet werden.
  • Reiben Sie Ihre gesamte Hautfläche zur Hälfte und am Ende des Bades sanft mit einem Peeling-Schwamm ab. Dies wird in der einschlägigen Literatur für das Erzielen der gewünschten Effekte sehr empfohlen. Durch das Abreiben der Haut werden die ausgeleiteten Säuren und Unreinheiten von der Haut abgetragen und die Haut sowie das Bindegewebe angeregt und besser durchblutet.
  • Beim Abreiben wird empfohlen, in Richtung der Lymphknoten abzureiben (Vom Knie und Ellenbogen weg, ansonsten zum Herz hin).
  • Baden Sie bestenfalls etwa 20-45min, jedoch nicht mehr als eine Stunde, bei einer Wassertemperatur von ca. 38 Grad.

Nach dem Basenbad:

  • Es wird empfohlen, sich nach dem Basenbad abzubrausen oder die Haut vorerst nur sanft trocken zu tupfen.
  • Lassen Sie das Badeerlebnis in Ruhe ausklingen! 🌴

Irrtümer

Zuletzt möchten wie noch zwei weitverbreitete Irrtümer ansprechen. Viele Menschen messen ihren pH-Wert mit Indikatorpapier an Ihrem Urin. Grade bei einer Entsäuerung kann sich das Papier jedoch durch die Ausscheidung der Säuren rot (sauer) färben. Im umgekehrten Fall könnte sich das Indikatorpapier auch in den blauen Bereich (basisch) verfärben, wenn Ihr Körper nicht optimal arbeitet und kaum Säuren abtransportiert werden.

Außerdem schwören viele Meschen auf die Einnahme von Bikarbonat, zum Beispiel in Form von Kaisernatron, um Beschwerden wie Sodbrennen oder allgemeine Übersäuerung vorzubeugen. Bikarbonat ist der wichtigste Puffer, um überschüssige Säuren im Körper zu neutralisieren und so den pH-Wert konstant zu halten. Die Magen hat jedoch je nach Fülle einen pH-Wert von nahezu 0 bis maximal 4. Wird dieser über einen längeren Zeitraum durch Bicarbonat neutralisiert, reagiert der Körper mit einer gegensteuernden Produktion von Magensäure, was dann zu einer stärkeren Übersäuerung führen kann.

Bicarbonat im Magen beruhigt also nur kurzzeitig. Auf längere Sicht wird der Magen dazu angehalten, mehr Säure als Ausgleich zu produzieren, was für die meisten Menschen kontraproduktiv ist.

Jetzt teilen: